Zielorientiertes Leben

Das ursprüngliche Motiv hinter dem Verhalten aller Lebewesen besteht in dem Bedürfnis, zu einem gewissen Masse selbständig über das eigene Leben zu verfügen. Jede zielgerichtete Tätigkeit kann im weitesten Sinne als Steuerung bezeichnet werden. Was auch immer im Leben oder allgemein in der Existenz einer beliebigen geschieht, lässt sich letztlich auf ein und dasselbe Anliegen zurückführen: die umgebende Realität in einem gewissen Masse unter seine Kontrolle zu bringen.
Womit aber beschäftigt sich Gott ? Die Antwort auf diese Frage ist offensichtlich und erfordert keine Beweisführung. Schöpfung und Realität sind Ziel und Zweck allen Lebens Die leitende Funktion Gottes ist über alle Zweifel erhaben, die Frage ist nur, wie Er diese Funktion ausübt.
Seitedem die Religionen den Begriff Gott verfälscht haben, ist alles, was mit ihm verbunden ist, in seltsame Widersprüche und Geheimnisse gehüllt. Gott existiert tatsächlich, aber gleichzeitig hat Ihn noch niemand gesehen. Einerseits lenkt Gott die Welt, doch andererseits tritt Sein Wirken nicht offen zu Tage. Diese paradoxe Situation ermöglicht es, den Gottesbegriff zu drehen und zu wenden, wie es ihnen passt.
Auf diese Weise haben sie dem Menschen – gleich einem entführten Kind – die Verbindung zu seinem Vater entzogen und ihn gezwungen, seine Herkunft und auch seine Vorherbestimmung zu vergessen. Daraufhin hat der Mensch jedes Verständnis von seiner Fähigkeit und Macht verloren, als Mitschöpfer des höchsten Schöpfers zu wirken.
Indem der Mensch dem Einfluss nachgab, hat er sich vom Dienst in Würde entfernt und ist in die Sklaverei geraten. das gilt nicht nur für die Religionen – der Atheismus ist auch eine Art Religion, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Dabei wandelt sich der Glaube zunächst in Unwissenheit, die Unwissenheit in Negierung und die Negierung in aktive Ablehnung. Welche Weltanschauung der Mensch auch wählt, seine Lage bleibt im Wesentlichen die gleiche.

In beiden Fällen gerät der Mensch in die wenig beneidenswerte Lage einer Marionette: Entweder du betest und wartest auf Gottes Gnade, oder aber du ziehst in den Kampf mit den Hindernissen, da es ja nichts in dieser Welt umsonst gibt. Und was der Mensch auch tut, wie er sich auch dreht und wendet. er bleibt in der Macht und der Umstände, solange seine Handlungen nicht über den Rahzmen der inneren Absicht hinausgehen. Wir bekommen immer das, was wir wählen. Wenn wir denken, es sei unser Los, durch den Urwald zu laufen, so werden wir uns durch eine Menge Dickicht schlagen müssen. Erlauben wir uns aber den kühnen Gedanken, in die Luft aufzusteigen, dann werden wir uns über den Wald erheben und frei umherfliegen. Niemand hält uns fest ausser wir selbst.
Aber solange der Mensch sein göttliches Wesen nicht akzeptiert, ist er nicht imstande zu glauben, dass er alles einfach so bekommen kann, ohne jede Bedingung und nur mithilfe der äusseren Absicht. Dies ist gar nicht so einfach, denn das Wesen Gott wurde fast bis zur Unkenntlichkeit verzerrt: Vom Schöpfer wurde Er zum Herrscher gemacht, der Anbetung verlangt,. Und was tut dieser Herrscher ? Er nimmt die Rolle des Weltenrichters an, indem Er Recht spricht, bestraft, Vergeltung übt und Befehle erteilt; schliesslich sorgt Er auch noch für Seine Untertanen.

Trotz alledem hat ein Mensch mit hinreichend entwickelter Bewusstheit die Möglichkeit, aus dem Teufelskreis auszubrechen und sein Leben in einen bewussten Traum umzuwandeln, in dem die Realität durch den Willen direkt beeinflusst werden kann. Wenn in jedem von uns ein Teilchen Gottes ist, so ist unsere Absicht auch die Absicht Gottes. Indem wir unsere Realität durch die Kraft der Absicht formen, erfüllen wir den Willen Gottes. Wenn Sie eine Absicht zum Ausdruck bringen, so können Sie dies demnach für Gottes Absicht halten. Wieso sollten Sie also daran zweifeln, dass sie erfüllt wird ? Sie brauchen sich nur das Recht dazu zu nehmen.

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Nur positive Gedanken ….

Richtiges Denken ist eine spirituelle Disziplin, bei der man bewusst die Entscheidung trifft, die Verantwortung für seine Gedanken zu übernehmen. Sie dürfen nie zulassen, dass Sie über einen Gedanken nachsinnen, der nicht positiv, konstruktiv, optimistisch und freundlich ist. Richtiges Denken sendet sofort positive Kraft in Ihr Leben. Diese Karaft strahlen Sie dann aus, und sie wirkt wie ein Magnet, der Gutes anzieht.
Was aber ist ein richtiger Gedanke ? Es ist ein Gedanke der Liebe, Freundlichkeit, Würde, Geduld, Erfolg, Harmonie oder Hilfsbereitschaft. Ein richtiger Gedanke ist nie egoistisch. Negatives Denken ist das Gegenteil davon. Böswilligkeit, Selbstmitleid, Gier, Niederlage, Mangel, Hass, Vorurteil oder Rache sind Beispiels für negative Gedanken.
Natürlich sollten Sie nicht so tun, als wäre alles bestens, wenn es gar nicht stimmt. Probleme treten immer wieder auf, lassen sich aber durch richtiges Denken lösen.

… Sie können Ihre Zukunft verändern, denn Bilder, die Sie geistig gespeichert haben, formen Ihre Realität. Verändern Sie das Bild, können Sie Ihr Leben verändern. Sie haben die Kraft, dies zu schaffen. Wenn Sie Ihre Einstellung verändern, kann das Ihre Zukunft positiv beeinflussen. Viele Leute glauben, dass ihnen die Zukunft vorherbestimmt ist. Dies ist jedoch nicht der Fall. Ihre Zukunft lässt sich durch Ihre Gedanken verändern.
Entschlossenes Handeln kann ebenfalls enormen Einfluss auf Ihre Zukunft ausüben. Die Grundlage, auf der ich jemandem seine Zukunft vorhersage, ist sein Denken und Handeln. Das Denken und das daraus folgende Handeln bestimmen die Zukunft. Verändert man also das Denken, ändert sich das Ergebnis.
Sie sind, was Sie denken. Was Sie im Leben erreichen, ist das unmittelbare Ergebnis Ihres Denkens. Gedanken bringen Personen, Situationen und Objekte in Ihr Leben ein. Gedanken sind wie Magneten. Sie ziehen gleiche Gedanken an. jeder Aspekt in unserem Leben ist ein unmittelbares Ergebnis unseres Denkens.

Mit Sprache ist hier das Sprechen gemeint; der Prozess, Gedanken mit Hilfe von Sprache, Klang, Schwingung und Energie Gestalt annehmen zu lassen. Es hat somit Farbe und Form und schwingt mit der Emotion des Sprechenden. Die Stimme setzt Klangwellen in Gang, die etwas aussenden. Diese Wellen werden von allen, die sich in Hörweite befinden, aufgenommen. Das Sprechen, ist ein wichtiges Mittel, um alles Mögliche in unser Leben einzubringen.
Worte lösen in Ihnen entsprechende Gedanken aus. Worte sind ein Symbol für Ideen. Was wir äussern, sollte eine exakte Reflexion unserer Gedanken sein. Wir sollten genau das sagen, was wir auch wirklich meinen. Denn Konflikte entstehen oft genau dann, wenn wir etwas Bestimmtes denken, aber etwas anderen äussern.
Waren Sie schon einmal auf einer Party oder einem  anderen gesellschaftlichen Ereignis, bei dem Ihnen jemand seine Visitenkarte mit den Worten in die Hand gedrückt hat: “Rufen Sie mich doch an. Wir müssen uns unbedingt einmal treffen”. Sie haben dann mehrmals angerufen und auch eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, aber nie einen Rückruf erhalten. Dann wurde Ihnen klar, dass diese Person sich gar nie mit Ihnen hatte treffen wollen. Manchmal hat ein solches Verhalten kaum Auswirkungen. Doch in manchen Fällen kann die Wirkung enorm sein. Vielleicht haben Sie ja schwierige Zeiten hinter sich, hätten Hilfe gebraucht und sich gefreut, mit diesem Menschen zu reden. Doch die Gedankenlosigkeit, mit der Ihre wiederholten Anrufe und Nachrichten ignoriert wurden, hat sie schliesslich verletzt und entmutigt. Die achtlos dahingesagten Worte, die dem wahren Denken nicht entsprachen, haben Sie verletzt. Man sollte also nicht sagen, was man nicht wirklich meint.
Oft treffen zwei Personen auch eine mündliche Absprache, an die sie sich später nicht halten. Ich kenne zwei Geschäftsleute, die sich mündlich über die Vermietung von bestimmten Büroräumen geeinigt hatten. Ein paar Tage später stellte sich heraus, dass einer von beiden – der Besitzer der Immobilie – mehr Geld wollte. er sprach nicht darüber, sondern schrieb den Betrag einfach in den Mietvertrag hinein. Als der künftige Mieter wegen des neuen Preises, der nicht der mündlichen Vereinbarung entsprach, nachfragte, sagte der Eigentümer bloss: “Ich habe meine Meinung geändert”. Dieses Verhalten machte den potentiellen Mieter wütend, ärgerlich und stresste ihn. Wenn sich viele Menschen in ähnlicher Situation derartig verhalten, werden negative Wellen ausgesendet. Das hat dann einen enormen Effekt nicht nur für alle Beteiligten, sondern auf die Welt insgesamt. Personen, die dafür empfänglich sind, können diese Schwingungen aufnehmen und werden von ihnen beeinflusst, selbst wenn ihnen dies gar nicht bewusst ist.

Man sollte seine Worte also abwägen. Auch auf den Ton kommt es an. und wir sollten von dem lernen, was andere äussern. Wie hören sich ihre Worte an ? Sind diese Worte von Bedeutung ? Sind sie aufrichtig ? Tun diese Leute auch, was sie sagen ? Ja klar, sprechen erfordert Energie. Deshalb sollten wir nie etwas äussern, das keinem positiven Zweck dient. Wir müssen achtsam mit unseren Worten umgehen und dürfen nicht zulassen, das wir Dinge sagen, die wir eigentlich gar nicht meinen. Es kostet auch Energie, wenn man sich entschuldigen muss, weil man “etwas Falsches” gesagt hat.

Nehmen Sie sich deshalb jetzt einen Augenblick Zeit, um an all die Leute zu denken, mit denen Sie nicht mehr reden. Was ist der Grund dafür ? Kommt das, weil sie etwas zu Ihnen gesagt haben, das Ihnen nicht gefallen hat ? Oder weil sie etwas über Sie gesagt haben ? Lag es an der Art, wie sie etwas gesagt haben ? Kann es sein, dass Sie denjenigen verletzt haben ? Wenn Sie darüber nachdenken, weshalb die Kommunikation abgebrochen ist, müssten Sie die Ursache erkennen können. Schliesslich muss ja etwas dazu geführt haben ….

Gutes oder schlechtes Karma ….

Natürlich käme das Meer nie auf die Idee, jemanden zu “bestrafen” – es ist schliesslich einfach nur Wasser. Ebenso wenig ist Ihr Karma eine Instanz, die Buch führt, bestraft oder begnadigt, je nachdem ob Sie “böse” oder “artig” waren. Für unser Karma ist lediglich die Tatsache von Interesse, dass jeder unserer Gedanken, Gefühle und Taten unweigerlich auch Folgen haben wird. Nur Sie selber sind verantwortlich für Ihr Karma. Wenn Sie schlechtes Karma haben, liegt es an Ihnen, es zu befreien – das kann Ihnen niemand abnehmen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie oder jemand anderer schuldig ist. Schuldige zu finden ist leicht: die Eltern, die uns falsch erzogen haben, die Gesellschaft und die bösen Menschen, die uns daran gehindert haben, gut zu werden, die negativen Erfahrungen aus früheren oder gar unser “schlechter Charakter” irgendwas findet man immer. Doch die Suche nach dem Schuldigen führt nur in die Sackgasse. Deshalb besteht die Kunst nicht darin, anzuklagen, sondern zu verändern.
Die ursprüngliche Karma-Lehre ist weit über 2500 Jahre alt. Das Besondere an der Karma-Lehre ist jedoch: Es gibt niemanden, der Sie bestraft (leider übrigens auch keinen, der belohnt). Wenn Sie Ihre Suppe versalzen, müssen Sie wohl oder übel versalzene Suppe essen. Und wenn Sie mit Ihrem Denken, fühlen und Tun negatives Karma schaffen, müssen Sie Ihre Suppe ebenfalls auslöffeln.
Egoismus, Gier, Grausmakeit oder Gewalt haben Folgen – und zwar nicht nur für die Opfer, sondern ebenso für die Täter. Umgekehrt haben auch Mitgefühl, Bescheidenheit oder Friedfertigkeit Folgen. Aber positive.
Karma ist die Energie, die die Konsequenzen all Ihrer Handlungen, Gedanken und Gefühle umfasst.
Was Sie gestern dachten, fühlten und taten hat Auswirkungen auf das Heute. Was Sie heute denken und tun, wird sich auf die Zukunft auswirken. Sie haben Ihre Karma-Energie gebunden – das heisst, in Ihnen besteht eine “Spannung”, die sich irgendwann entlädt. Und diese “Entladung” der Energie ist eine Folge dessen, was Sie zuvor getan oder gedacht haben.

Der zweite Schritt besteht darin, zu erkennen, dass jede Ihrer Entscheidungen Ihr Leben über kurz oder lang verändert. Jede Entscheidung zählt. Und Sie entscheiden sich ständig. Sie können gar nicht anders. Selbst wenn Sie nichts tun. Auch das ist eine Entscheidung. Die Wirkungen guten Karmas führen dazu, dass das ganze Universum für uns arbeitet. Da unsere wahren Bedürfnisse den kosmischen Spielregeln entsprechen, werden wir zunehmend wunschlos glücklich im Universum sein. Nun brauchen wir keine grossartigen Wünsche mehr zu formulieren oder sie mit Willenskraft herbeizwingen. Es geschieht einfach so. Die Dinge laufen “wie am Schnürchen”, und das macht Ihr gutes Karma.
Wenn wir beim Universum “Bestellungen aufgeben”, kann es leicht passieren, dass wir das Wesentliche dabei verpassen. Nur selten überbicken wir die Folgen unserer (mitunter recht egoistischen ) Wünsche. Zudem vergeben wir uns die unerwarteten Chancen, die sich uns eröffnet hätten, wenn wir wirklich vertraut hätten.

 

Vor- und Urteile…..

Es geschieht nebenbei und automatisch. Sie stülpen dem, was ist, eine Bedeutung, eine Beschreibung über. Die ist für das Schlendern auf der Strasse selten wichtig, es sei denn, Sie würden beispielsweise die Strasse überqueren wollen. Da ist es wichtig, das sich Ihnen nähernde Auto links von Ihnen als solches zu beschreiben und auf seinen Abstand und seine Geschwindigkeit zu achten. Sonst würden Sie sich möglicherweise unerwartet unter dem Auto befinden und das könnte tödlich sein.

Würden Sie DAS nicht ständig beschreiben, könnten Sie in aller Ruhe dahinschlendern. Ganze Menschenmassen können an Ihnen vorbeiziehen – es wird Sie nicht beschäftigen.
Als nächster Schritt beim ersten Kontakt mit Menschen oder allem, was ist, beginnen wir zu interpretieren und zu vergleichen. DAS ist jetzt nicht mehr DAS, jetzt kommt zu der Beschreibung ein weiteres Etikett, da wir auf den Menschen, den Baum, den Hund kleben: sieht aus wie mein Bruder, hat Ähnlichkeit mit dem, oder der, ist typischer Türke, erinnert mich an … Das Türkische daran ist, dass wir diesem DAS – diesem Menschen oder dieser Gruppe von Menschen – die Eigenschaften des Verglichenem oder die Erlebnisse mit dem Verglichenem zuschreiben. Und das sind Vermutungen, keine Tatsachen !

Wie kann es zu einer offenen Beziehung mit einem Menschen kommen, wenn Sie schon mehrere Etiketten auf sein tatsächliches Wesen geklebt haben ?
Unter Umständen begegnen Sie dem anderen mit Gefühlen, die völlig unangemessen sind. Sowohl die tiefe Sympathie wie die tiefe Abneigung, sowohl die Liebe auf den ersten Blick wie der brennende Hass.
Möglicherweise erschaffen Sie beim ersten Kontakt ein Bild eines Menschen, der Ihnen überlegen, bedrohlich, unterlegen, manipulierbar, nützlich erscheint. Welcher von Statur kleine Mann erschafft nicht nur auf Grund seiner Interpretation seiner und des anderen Erscheinung beim ersten Kontakt Konflikte mit körperlich grossen Männern und kämpft mit ihnen oder weicht ihnen aus ? Welche Frau kennt nicht ähnliche Konflikte durch ihre Interpretationen bzw. Vergleiche, was attraktiv, sexy, gepflegt, unauffällig (nicht wollen auffallen) wäre, bevor es zu einem ersten Wort mit der anderen Person gekommen ist ?
Schauen Sie doch jetzt einmal umher, ohne zu beschreiben. Es geht ! Sie werden eine Leichtigkeit empfinden. Sie werden viel mehr Dinge oder Menschen ansehen können. Sie werden wahrscheinlich alles ansehen können, mit Interesse, Neugier, Wohlwollen. So können Sie eine Beziehung entstehen lassen, ohne den Partner in diesem Prozess von vorne herein mit Etiketten beklebt, von Vorannahmen beladen, zu etwas zu machen, was er oder sie nichts ist. Bis hierhin ist da nur ein Mensch.
Möglicherweise entdecken Sie Eigenschaften oder Emotionen in oder an dem DAS, die Sie besonders gut finden oder ganz ablehnen. Es bildet sich ein Urteil, ein Vor-Einschätzung, die eine Beziehung vom ersten Moment prägen kann. Auch das machen Sie, der andere Mensch hat damit gar nichts zu tun. Dies ist das nächste Thema.

Das Gesetz der Fülle

Gesund und reich sein – das wollen wir alle. Allzu oft gelingt es nicht.
Eine weitere Glaubensstruktur, die einem das Leben zusätzlich schwer machen kann, ist das so genannte “Gesetz der Fülle”. Viele Menschen gehen davon aus, dass man zuerst innerlich das Gefühl von Reichtum haben sollte, bevor der Reichtum sich aussen materialisieren kann. Oder die Resonanz oder das Gesetz der Anziehung. Vereinen sich oben erwähnte Glaubensstrukturen zusätzlich mit diesem Gesetz, so verzweifeln viele erst recht.
Das Resonanzgesetz ist zum Beispiel gut geeignet, wenn Sie wenig Geld haben und nach einigen Übungen das Gefühl in sich wecken können, dass Sie reich sind. Was machen  Sie aber, wenn Sie das nicht können und nur diese eine Glaubensstruktur haben ? In einem solchen Fall können Sie einfach der alten eine neue Glaubensstruktur hinzufügen, und zwar unter dem Stichwort “Möglichkeit”. Dann denken Sie: Das Gesetz der Resonanz ist eine Möglichkeit, eine andere Möglichkeit ist, aber dass – obwohl ich im Mangeldenken bin – sich im Aussen trotzdem die Fülle auszubreiten beginnt. Es braucht icht mehr als das.
Von der geistigen Perspektive aus gesehen, sind Mangel und Fülle beide gleichermassen göttlich, deswegen können beide ganz tolle Situationen anziehen. Leitmotiv soll sein: Alles was ich bin und denke, ist perfekt. Wenn ich jetzt eben leider ein bisschen zu viel im Mangeldenken drin bin, ist auch dies perfekt und steht mit nicht im Weg, trotzdem Fülle zu bekommen. So lässt sich das Problem mit dem Mangel- und Fülle-Denken lösen.
Denken Sie also: Bis anhin waren dies meine Möglichkeiten, zu Geld zu kommen. Ich bin mir bewusst, dass es noch unendlich viele andere, zusätzlich Möglichkeiten gibt. Ab jetzt gebe ich dem Universum den Freiraum, diese anderen Möglichkeiten für mich zu realisieren, obwohl ich mir nicht vorstellen kann, wie das geschehen sollte.
Es ist also nicht notwendig, selbst Lösungen zu finden. Es ist nur wichtig zu realisieren, dass die Lösungen, die man sich selber überlegen kann, nicht die einzig möglichen sind.
Wenn man im Mangel ist, also zu wenig von etwas besitzt, verbreitet sich von den Gefühlen her häufig eine Hilflosigkeit. Hilflosigkeit entsteht aus einem Handlungbedarf heraus, ob die möglichen Handlungen, die man im Kopf hat, funktionieren oder nicht, man sieht keine Handlungsmöglichkeiten.
Aber, Hilflosigkeit bedeutet nicht, dass Sie nichts machen können, sondern, dass Ihnen jetzt nichts einfällt, das funktioniert. Seien Sie sich dessen bewusst, wenn Sie sich hilflos fühlen. Denken Sie, es gibt viele Möglichkeiten. Weil sie mir jetzt gerade nicht einfallen, fühle ich mich hilflos. Daraufhin überlassen Sie es dem Universum, sich etwas einfallen zu lassen.
Wichtig ist, herauszufinden, wie Ihr Weltbild aussieht und wie Sie dieses mit neuen Glaubenstrukturen über das Unbewusste optimieren können. Man kann es vergleichen mit einem Computer. Wenn man ihn kauft, sind einige Programme schon installiert. Dies sind die Standard-Programme. Die meisten benutzen nicht alle Teile dieser Programme, sondern nur Teile, die sie benötigen. Sie können auf dem Computer auch beliebig andere, zusätzliche Programme installieren. Die ursprünglichen Programme stehen ihnen da nicht im Weg. Sie müssen Sie auch nicht löschen. Sie lassen Sie einfach stehen, ohne sie weiterhin zu benutzen. Es spielt also keine Rolle, wie sehr die Trennung Geist-Materie in Ihnen verwurzelt ist, wie sehr Sie denken, dass Geld schlecht ist. Es ist nicht von Belang, wie tief es sitzt oder wie viele Erfahrungen Sie schon gemacht haben, die bestätigen, was Sie denken und dass Sie keinen Einfluss auf ihre Umwelt haben. Das ist zwar eine Glaubensstruktur, aber eine weit angenehmere als zu denken, es sei “Schwerstarbeit”, Ihre  Glaubenstrukturen zu verändern.

Es spielt keine Rolle, was Sie bis jetzt gemacht haben. Wichtig ist, dass Sie dies zur Kenntnis nehmen und bewusst Ihre Möglichkeiten neu formulieren. Vergessen Sie nicht, dass das Resonanzgesetz, das Spiegelgesetz oder das Gesetz der Anziehung Möglichkeiten sind, die Sie für sich selbst auswählen können. Oder nur teilweise – oder gar nicht.

…. rein in das neue Leben

Jeder Mensch Form und gestaltet genau unmittelbar seine eigene Welt. Doch er ist sich kaum bewusst, wie dies geschieht. Doch aus irgend einem Grunde spielt die Welt nicht mit. Darüber hinaus wendet sich er Mensch in eine Richtung, landet aber am Ende aber ganz woanders.
Nicht selten entsteht der Eindruck, das Verhalten der Welt sei eine Art Trotzreaktion. Unannehmlichkeiten und Probleme scheinen wie durch eine unerklärliche magnetische Kraft zu uns zu kommen. Befürchtungen werden bestätigt, und die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich. Ständig werden wir von etwas verfolgt, was wir nicht mögen und zu vermeiden suchen. Warum ist dies so ?

Insbesondere, wenn unser Unwille sehr ausgeprägt ist. Wenn wir etwas von ganzem Herzen hassen oder fürchten, so wird uns die äussere Absicht genau dies im Überfluss bescheren.
Die geistige Energie, die aus der Einheit von Seele und Verstand geboren wird, wandelt eine potentielle Möglichkeit in Realität um. Die gedankliche Ausstrahlung manifestiert sich, wenn die Gefühle der Seele mit den Gedanken des Verstandes übereinstimmen.
Beispielsweise: Sie ärgern sich über Ihre Nachbarn. Ärgern die sich vielleicht auch über Sie ? Natürlich nicht! Sicher nicht ? “Die sind eben so oder so. Sie sind schlecht, wir aber nicht”, werden Sie entgegnen. Aber durch und durch schlechte oder gute Menschen gibt es nicht. Jede Bewertung ist relativ, und durch eine Gegenüberstellung werden Gegensätze geradezu heraufbeschworen.
Doch warum fallen Sie Ihren Nachbarn nicht auf den Wecker? Die Antwort wird Sie überraschen: Sie fallen Ihnen nicht auf den Wecker, weil Sie Ihnen piepegal sind. “Genau”, werden Sie sagen, “weil die eben schlecht sind, dass sie kein gewissen mehr haben”.
Durch dieses Verhältnis zu Ihren Nachbarn beschwören Sie eine Polarisierung herauf, die wie ein Elektromagnet alle möglichen Ärgernisse vonseiten Ihrer Nachbarn auf Sie ziehen wird. Sie aber perlen an den Nachbarn ab wie Wasser am Federkleid einer Gans, weil sie nichts das geringste Interesse an Ihnen haben. Es kommt ihnen einfach nicht in den Sinn, Sie ebenfalls negativ zu bewerten, mit Ihnen also in ein Abhängigkeitsverhältnis zu treten. In diesem Sinne pfeiffen sie auf Sie – Sie geben Ihnen keinerlei Bedeutung und nehmen Sie nicht in die Schicht der Welt auf, – daher leiden sie auch nicht.

Je mehr wir auf unseren Wünschen und Ansprüchen bestehen, desto stärker wird der Magnet sein, der genau das Gegenteil heranzieht. Dann geschieht Folgendes: Sie packen die Welt am Kragen, aber die Welt sträubt sich und versucht, sich zu befreien.
Sobald es Ihnen gelingt, sich von Ihrer Anhaftung an Ihre Beziehung loszusagen, wird die Polarisierung erlöschen, und die Nachbarn werden allmählich aufhören, Sie zu ärgern. Und wenn Sie es schaffen, das Abhängigkeitsverhältnis ganz zu beenden, wird etwas Unbegreifliches geschehen: Diese fiesen Typen werden Ihre beste Freunde werden.

Die Kraft unserer Gedanken (nutzen)

Wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit intensiv auf etwas richten, sich also konzentrieren, verleihen Sie Ihren Gedanken Macht. Sie können reich werden, die Liebe finden. Ihre Ehe retten, Ihr Traumhaus bekommen, Ihren Körper zum Positiven verändern oder einfach nur glücklich sein, indem Sie die Macht Ihres Geistes nutzen.
Gedanken brauchen einen Mittler, um etwas zu bewirken. Wenn Sie denken, dass Sie gerne Zucker in Ihrem Kaffee hätten, dann benutzen Sie Ihre Hand, um den Zucker zu nehmen, und in den Kaffee  zu geben. Die Hand ist das Mittel, mit dem der Gedanke in eine Handlung umgesetzt wird. Ein Gerät funktioniert nur dann, wenn Sie es anschalten. Auch Gedanken brauchen – wie ein Gerät – einen Schalter, und das sind unsere Emotionen. Eine Idee ohne Emotion ist wie ein Auto ohne Benzin: Es fährt nicht. In dem Moment, in dem Sie den Treibstoff – die Emotionen – hinzufügen, fängt ein Gedanke an, sich in Bewegung zu setzen.
Wie viele Ideen hatten Sie schon in Ihrem Leben, die zu rein gar nichts geführt haben ? Ich möchte eine eigenes Geschäft besitzen, als Rektor arbeiten, ein Landhaus bauen, Französich lernen, Tangostunden nehmen, wieder zur Schule gehen oder Maler sein. All diese Ideen fehlte die nötige Emotion und die richtige Handlung, um sie zu verwirklichen. Aus irgendwelchen Gründen ist Ihnen der Ball aus der Hand gefallen, und Ihr Traum ist nie in Erfüllung gegangen. Sie haben vermutlich nicht die erforderlichen Emotionen aufgebracht, um die jeweilige Idee in die Tat umzusetzen. Doch die Emotion ist wichtig, sie verleiht einer Idee Energie. Gedanken brauchen Energie, damit das Gewünschte auch wirklich eintritt.

Emotionen bedeutet hier nicht Gefühl. Wenn Sie gefühlsbetont reagieren, geraten Ihre Emotionen ausser Kontrolle. Ihre Emotionen kontrollieren dann Sie, anstatt umgekehrt, In so einem Fall wird es schwierig, sich zu konzentrieren. Ihr Denken wird chaotisch, der Fokus geht verloren, und sie verschwenden Energie. Gedanken die in einem derartigen Chaos entstehen, sind beispielsweise: “Ich bin zu aufgeregt, um zu arbeiten, um etwas zu schaffen oder um zu denken.” Emotionen sind jedoch als eine Art Werkzeug gedacht; sie sollen uns behilflich sein. Sie können uns beleben und unsere Gedanken in eine bestimmte Richtung lenken.
Wenn wir lernen, unsere Gedanken zu nutzen, sind wir in der Lage, schädliche Emotionen ausser Kraft zu setzen. Ich will Ihnen hier nicht nahelegen, Ihre Emotionen zu unterdrücken. Dieser Versuch käme einem Bumerang zu uns zurück und würde einen wahren Gefühlsausbruch bewirken.Wir können lernen, unsere Emotionen in die richtigen Bahnen zu lenken. Ein starker Wille kann unsere Emotionen zu neuen Denk- und Verhaltensmustern führen. Mit Hilfe dieser neuen Gewohnheit können Sie dann bekommen, was Sie sich wünschen, und Beziehungen eingehen, die Ihnen auch guttun. Ihr Geist ist dann die bestimmende Kraft in Ihren Gedankenprozessen, nicht Ihre Emotion. Sie sollte uns nun zum Handeln bewegen.
Doch nicht nur unsere eigenen Emotionen kommen uns oft in die Quere. Die Emotionen anderer Menschen können uns ebenfalls beeinträchtigen. Jede Emotion kann die Konzentration stören, Konzentration verleiht den Gedanken Macht. Ohne Konzentration ist es nicht möglich, im Leben zu bekommen, was wir uns wünschen.

Denn: erfolgreiche Menschen mit dem enorm starken Wunsch, etwas zu erreichen, finden immer einen Weg. Wenn sich eine Tür schliesst, gehen sie eben zur nächsten. Sie sind leidenschaftlich daran interessiert, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, und Ihre Emotionen beeinträchtigen sie dabei nicht. Sie verschwenden keine Zeit damit, über mögliche Misserfolge nachzugrübeln, sondern halten Ihr Augenmerk auf das Projekt gerichtet. Die Emotion, die hinter dem jeweiligen Projekt steht, gibt ihnen zusätzliche Energie. Diese Emotion kann Freude oder Dankbarkeit sein, aber auch Verachtung und Patriotismus. Haben Sie schon einmal die Biographie von jemanden gelesen, der Krebs oder eine andere tödliche Krankheit besiegt hat ? Gefühle von Dankbarkeit, noch am Leben zu sein, und der Wunsch, anderen zu helfen, haben diesen Menschen motiviert, ihre Geschichte niederzuschreiben, und seine Emotionen haben ihm dabei geholfen. Kurz gesagt: Erfolgreiche Menschen haben Ihr Ziel klar vor Augen, sie sind fokussiert. Ihre Emotionen sind eine Quelle der Kraft und wichtige Instrumente für diese Menschen, um Ihre Ideen zu zentrieren und in die entsprechende Form zu bringen.

Leben im Überfluss…..

Überfluss ist ganz wörtlich zu verstehen als ein Überfliessen von Liebe, Wohlstand, Glück und Gesundheit in der Gewissheit, dass noch mehr davon in unser Leben kommen wird. Die Quelle unseres Seins ist unermesslich, und aus ihr erhalten wir alle nach spirituellen Gesetzen das, was wir brauchen. Da die spirituellen Gesetze universelle Gültigkeit besitzen, wirken immer und überall dieselben Prinzipien – ganz gleich ob wir uns Glück, Wohlstand, Erfolg, Liebe oder Gesundheit wünschen.
Nehmen wir als Beispiel die Liebe. Im universellen Geist herrscht unbegrenzten Überfluss. Können Sie sich einen reichen, grosszügigen, liebevollen Vater vorstellen, der möchte, dass seine Kinder arm, krank und unglücklich sind ? Natürlich nicht !
Das Universum möchte, dass wir glücklich, gesund und reich sind. Er möchte, dass wir empfangen. Die Blockierung geht von uns aus !
Das Einzige, was uns davon abhält, am Überfluss der Quelle teilzuhaben, ist unser Glaube, dass wir es nicht verdient haben. Viele von uns haben ziemlich niedrige Erwartungen hinsichtlich dessen, was Sie verdienen. Das zeigt sich immer dann, wenn uns jemand ein Kompliment macht oder uns Geld oder ein anderes Geschenk gibt. Wir schämen uns fast, etwas zu bekommen, oder wir werden gierig und wollen immer mehr. Auch diese entgegengesetzte Reaktion entstammt der Angst, es sei nicht genug für uns da.
In beiden Fällen hemmt unsere Einstellung den Fluss. Das Universumbekommt die Botschaft, dass wir gar keinen Überfluss wollen, und hört auf, ihn uns zufliessen zu lassen, ganz gleich in welcher Form – als Geld, Heilkraft, Talent, Schönheit oder irgendetwas anderes.
Geben und nehmen wir aber mit Freude, muss der Überfluss ein Teil unseres Lebens werden. Das Gesetz des Karma besagt, dass wir das empfangen, was wir geben. Demnach kommt alles was wir aussenden, wie ein Bumerang zu uns zurückgeflogen. Das heisst, dass wir das, was wir einem anderen wünschen, auch selbst bekommen. Einem Rivalen grosszügig Erfolg zu wünschen, eröffnet uns ungeahnte Möglichkeiten für den eigenen Erfolg.Dem Gesetz des Karma zufolge bekommen wir aber das, was wir erwarten, und nicht das, was wir uns wünschen. Wenn wir Liebe wollen, aber Ablehnung erwarten, bekommen wir Ablehnung. Möchten wir glücklich sein, erwarten aber Leiden, bekommen wir das Leiden. Fangen Sie noch heute damit an, schöne Dinge zu erwarten, indem Sie dies mit Hilfe von Affirmationen bekräftigen und sich darauf zu konzentrieren.
Sobald wir bekräftigen, dass wir das Beste verdient haben, öffnen wir uns der Möglichkeit, das beste auch zu erhalten. Wenn wir voller Freude Komplimente über unser Aussehen, unsere Fähigkeiten und unsere Liebesfähigkeit annehmen, werden wir schöner, fähiger und liebenswerter.
Ein machtvolles Ritual besteht einfach darin, sich mit weit geöffneten Armen hinzusetzen, so dass das Herzzentrum offen ist, und zu bekräftigen, dass Sie bereit sind, den Überfluss des Universums zu empfangen.

Gedankenformen

Gedankenformen sind mentale Bilder im Geist. Wenn Sie an einen Apfel denken, bringt Ihr Geist das Bild eines Apfels hervor. Denken Sie an einen Freund oder Liebhaber, schafft der Geist das Bild dieses Menschen.
Die Intensität und Klarheit dieser Gedanken bestimmt das Gewicht, den Einfluss und die Gestalt der Form. Es gehen uns tagtäglich Millionen Gedanken durch den Kopf. Sie stellen sich plötzlich ein und sind dann auch wieder verschwunden. Beispielsweise klingelt der Wecker, damit wir aufwachen. Wir denken “Wecker” und stellen ihn schnell ab. Zu diesem Zeitpunkt ist dieser Gedanke bereits vorbei. Sie denken: “Mach die Tür auf!”, öffnen die Tür, und im nächsten Moment ist die Sache bereits vergessen. Sie haben keine schwerwiegende Form geschaffen, weil Sie an dem Gedanken nicht festgehalten haben, und vermutlich hatten Sie auch nicht sonderlich viele Gefühle in ihn investiert.
Wenn Sie andererseits über jemanden wirklich verärgert sind und an diesem Gedanken festhalten, dann gewinnt der Gedanke an Intensität, nimmt eine unangenehme Form an und löst eine Handlung aus. Sie brüllen diese Person vielleicht an, ziehen über sie her oder brechen einen Streit vom Zaun. Diese Art Gedankenform schwingt noch lange nach, selbst wenn Sie aufgehört haben, darüber nachzudenken. Ihre Handlungen waren das unmittelbare Ergebnis der Intensität und Dauer dieser Gedankenform.

Gedanken, die auf jemanden gerichtet werden, gehen vom Geist seines Urhebers auf den einer anderen Person über. Ist ein Gedanke aber auf den Urheber selbst gerichtet, bleibt er hingegen bei ihm selbst. Diese Art des Gedankens dreht sich völlig um die eigene Person oder um einen Wunsch, den derjenige gerade hat, Sie haben dann beispielsweise starkes Verlangen nach bestimmten Nahrungsmitteln, die dick machen und ungesund sind. Sie denken intensiv an diese Lebensmittel, selbst wenn Sie hart bleiben und sie nicht zu sich nehmen. Diese Intensität bringt eine andere Gedankenform hervor, die sogenannte anhaftende Gedankenform. Sie heisst so, weil sie so lange weiter existiert, wie Sie den Wunsch nach etwas verspüren. Sie haben dann eine Form geschaffen, die bei Ihnen bleibt, selbst wenn sie sich geistig bereits mit etwas anderem beschäftigen. Sobald Ihr Geist frei ist, kommt die anhaftende Gedankenform wieder zum Vorschein, und Sie empfinden dann ein überwältigendes Bedürfnis, genau die Dinge, zu sich zu nehmen, die Sie eigentlich vermeiden sollten.

Es gibt auch Menschen, die zwanghaft an ihren ehemaligen Partner festhalten und nicht über die Beziehung hinwegkommen. Wer so besessen von diesen Gedanken ist, kann ernsthaft mentale und physische Probleme bekommen. Wenn wir jedoch in der Lage sind, den Gedanken an unseren Expartner durch glückliche Gedanken, die sich um unsere neue Liebe. Ich weiss, dass es nicht einfach ist, seine Gedanken auf eine glückliche Zukunft zu konzentrieren, wenn wir in einem unglücklichen Privatleben feststecken. Doch die Veränderung wird einfacher, wenn wir all unsere geistigen Kräfte einsetzen, um uns von solchen anhaftenden Gedankenformen zu befreien. Das soll jetzt nicht heissen, dass Sie Ihre Gefühle leugnen sollen, Verleugnung verbannt Ihre anhaftenden Gedanken nur für kurze Zeit aus Ihrem Denken. Sobald Ihr Geist frei ist, taucht die anhaftende Gedankenform auch schon wieder auf.
Wenn keine neue Liebe in Ihr Leben getreten ist, dann sollten Sie lernen, vor Ihrem geistigen Auge ein klares Bild zu sehen, wie Sie glücklich und verliebt sind. Visualisieren Sie dieses Bild tagtäglich so oft wie nur möglich.. Versuchen Sie nicht, sich dabei eine bestimmte Person vorzustellen, in die Sie verliebt sind. Sehen Sie einfach sich selbst, wie Sie glücklich und verliebt sind.

Sie können Gedankenformen entwickeln, durch die Sie bekommen, was Sie sich wünschen. Das ist keine Kunst, die man lernen kann. Was Sie dazu brauchen, sind ein starker Wunsch, ein fester Wille, Zeit und Engagement. Sie müssen sich positive Denkgewohnheiten antrainieren, am besten mit Geduld und Konzentration. Sie müssen klar sehen, was genau Sie wollen, und lernen, Ihre Aufmerksamkeit intensiv und vertrauenvoll darauf zu richten. Das sind die ersten Schritte, um Ihrem Wunsch Form zu verleihen. Sie bekommen, was Sie denken …….

Schlechte Energie

Wenn wir von einer unendlichen und allumfassenden Schöpfung als wahre Quelle alles Seins ausgehen, müssen wir uns dessen bewusst sein, dass alles mit allem verbunden ist. Alles ist eins, die Schöpfung ist in allem. Demnach gehört auch das Dunkel in diese Schöpfung und sollte nicht in dem Masse bewertet werden, als dass es schlecht wäre. Es ist einfach da. Es existiert, wie auch das Gute existiert. Es ist überflüssig, in diese Kategorien zu unterteilen und zu bewerten. Dem Dunklen sollten wir dankbar sein, denn es lässt uns bewusst werden, dass es gewisse Unterschiede gibt. Es hilft uns, zu höherem Bewusstsein aufzusteigen, uns aus der Dichte dieser Erd-Dimensionen hinaufzuschwingen. Jede Tat, die anderen schadet, die in deren Persönlichkeit eingreift, jede kriegerische Handlung, jeder Akt zum Erlangen von Macht und Geld auf Kosten unserer Mitgeschöpfe erhöht das Bewusstsein für Moral, Recht, Unversehrtheit, Schutz, Glaube, Gesundheit, Integrität. Einzelne Personen und Völker, die Gewalt gegen sich erlebt haben und durch Elend gegangen sind, haben ihre Einstellung zu Grenzüberschreitungen, den persönlichen wie politischen, zu Gewaltanwendung und Krieg verändert. Ob nun aber einer auf Rache sinnt oder in die Vergebung geht – das wiederum ist eine Entscheidung, die auf dem persönlichen Erlebten basiert und natürlich auf dem Bewusstseinszustand, den man auch als Grad der Liebe und der Fähigkeit zu lieben bezeichnen kann.

Somit haben wir die Freiheit und das Recht, das Licht zu wählen, und das Dunkle hinter uns zu lassen. Wer von dunklen Energien umlagert ist, hat die Chance, diese zu überwinden und sich zu befreien. Es ist keine Schande, sich bei der Befreiung, die ebenfalls auf allen Ebenen stattfindet, Hilfe zu holen. Erkennen Sie die grosse Gnade, die uns in dieser Inkarnation zuteil wird: Wir dürfen unser Karma erkennen und lösen. Wir dürfen in rasanter Geschwindigkeit  von einer Herausforderung in die nächste kommen. Dieses Leben ist für uns alle sehr intensiv und oftmals schwierig. Niemand hat uns versprochen, dass es leicht sein würde, aber dennoch ist es voller Barmherzigkeit. Wir haben lediglich die Aufgabe, die Mechanismen zu erkennen, die uns daran hindern wollen, zu hohem Bewusstsein und zu höchster Schwingung aufzusteigen. Das Dunkle will uns in der Materie und Dichte halten. Lassen wir es einfach nicht zu.
Wir alle sind aufgerufen, unser Wissen, Instinkt und Intuition zu entwickeln, mit deren Hilfe man sofort weiss, welche Geschehnisse, Handlungen und Denkprozesse im eigenen Leben aufgrund von Unwissenheit und Dunkelheit ablaufen und welche namens der Wahrheit und des Lichts erfolgen. Überprüfen wir also immer die Art, in der wir denken, handeln, urteilen. Wir alle haben es in der Hand, unsere Welt lichter und liebevoller zu gestalten.
An dieser Stelle möchte ich nicht näher auf die dunklen Mächte eingehen, – denn sie sind auch heute noch sehr stark verbreitet und werden in verschiedenen Bereichen angewendet.


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