Wie jeder Mensch sind wir bewusst oder auch unbewusst, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und der Wirklichkeit, unseres Daseins. Diese Suche hat existentielle Fragen in uns entflammt. Fragen wie “wer bin ich” ?, “weshalb bin ich hier” ?, “woher komme ich?” oder “wohin gehe ich” ?
Die Beantwortung dieser Frage ist gekoppelt an das Wissen um unsere wahre Natur. Wer sind wir in unserem tiefsten, inneren Sein ? Bevor diese Fragen nicht geklärt sind, gibt es keine sinnvollen Antworten auf diese brennenden Fragen. Jede Antwort unterläge einer Täuschung, weil sie von einer falschen Grundidee ausginge. Es wäre reine Zeitverschwendung und würde uns kein Stück weiterbringen. Erst wenn wir uns unserer wahren Natur bewusst sind, können wir uns realistische Antworten geben, die uns in unserem Inneren berühren.
Die Situation in der wir stecken ist mit einem Hundewelpen zu vergleichen, der von einer Katzenmutter grossgezogen wird. Weil seine “Mutter” eine Katze ist und er nur von Katzen umgeben ist, verhält sich der Welpe auch wie eine. Er kennt nichts anderes. Auf diese Weise lässt sich der Welpe von seiner Umgebung konditionieren. Er ist sich seiner wahren Natur ein Hund zu sein nicht bewusst.
Und steht es um denMenschen ? Es ist dieselbe Geschichte. Auch er ist sich seiner wahren Natur göttlich zu sein nicht bewusst, – er denkt er sei menschlich, weil er von Beginn an darin erzogen wurde, menschlich zu sein.
Ruhe, Stille, Frieden, Liebe, Harmonie und Demut sind Bewusstseins, die uns den Weg zu unserem inneren Selbst ebnen. Wenn wir innerlich in diesen Bewusstseinszuständen schwingen, dann sind wir auf die Resonanz unserer Göttlichkeit eingestimmt. Das ist der zweite Schritt auf dem Weg zu uns selbst. Einer der Wege in unser inneres Selbst führt über die Meditation. Meditation, auch Kontemplation genannt, bedeutet nachzudenken. Denken tut jeder Mensch, in jedem Augenblick. Doch bewusst zu denken, bewusst nachzudenken ist eine Kunst. Darum geht es bei der bewussten Meditation. Bewusste Meditation ist auf eine Lösung, auf ein Ziel ausgerichtet. Zu Beginn einer Innenschau werden wir wahrscheinlich ein Selbst antreffen, das uns ziemlich alltäglich vorkommt. Wir werden Alltagsgedanken hören, die nicht unbedingt aufregend sind, oft eine Wiederholung des persönlichen Tagesgeschehens. Das Hervorschimmern unserer Göttlichkeit passiert oft unverhofft, wie aus dem Nichts. Wir können davon ausgehen, dass jeder erfüllenden Erfahrung, die wir in der Innenschau haben, eine spezielle Resonanz in uns selbst vorausgeht. Du wirst im Frieden, in Harmonie, glücklich oder mit Liebe erfüllt. Dadurch war der Kanal in dein Inneres geöffnet.
Es lohnt sich auch jederzeit positive Gedanken zu denken, aufbauende Worte zu sprechen und gute Handlungen zu vollbringen. Genauso wie es sich auszahlt nicht zu urteilen, keine Besitzansprüche zu hegen und von der äusseren Welt möglichst unberührt zu sein. Je mehr wir uns stattdessen von unserer inneren, göttlichen Welt berühren lässt, desto göttlicher wird unsere äussere Welt.
Wie innen so aussen


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